Mooskugeln - Cladophora

20.09.2019 19:58

Mooskugeln sind ein besonderer Blickfang in ihrem Aquarium 

... und daher nicht umsonst für viele Aquarienfreunde ein wahres Highlight. Beleibt bei Aquarianern sind die Mooskugeln oder Mosbälle nicht nur wegen ihrer Kugelform und der flauschigen Oberfläche. Auf der Oberfläche sammeln sich Schwebeteilchen, die Garnelen und andere kleine Bewohner gerne als Nahrungsquelle nutzen. Zudem binden diese Verschmutzungen und nehmen sie auf. Aus diesem Grund hat sie auch den Spitznamen als Biofilter. Mit dieser Eigenschaft tragen die Mooskugeln positiv zu einer guten Wasserqualität bei. 

Widersprüchlich zum Namen der Mooskugel handelt es sich hierbei nicht um Moos. Mooskugeln bestehen aus Algen. Genauer gesagt aus einer Ansammlung von Algenfäden. Durch die Anordnung/Verflechtung dieser Algenfäden, entsteht die charakteristische Kugelform. In der Natur begünstigen Wasserbewegungen und das Rollen über den Gewässerboden die Kugelform. Keine Angst bei dem Begriff „Alge“. Hier handelt es sich um eine gute Algenart. Ein unkontrolliertes wuchern oder starkes vermehren brauchen sie nicht befürchten. Wie zuvor erwähnt trägt sie als kleiner Biofilter zu einer guten Wasserqualität in ihrem Aquarium bei. 

Mooskugeln sind nicht ausschließlich was für Profis?

Wenn sie ein paar Grundregeln beachten, eignen sie sich ebenso hervorragend für Aquariumanfänger. Eine dieser Grundregeln lautet: Achten sie auf die Wassertemperatur. Mit niedrigeren Temperaturen kommen sie, im Gegensatz mit zu hohen Temperaturen, gut zurecht. Die Wassertemperatur soll nicht mehr als 24 Grad betragen. Dadurch das die Mooskugeln mit ihrer feinfiedrigen Oberfläche Schmutz gut aufnehmen, bedarf es, sie ab und an auszuwaschen. Die Schmutzpartikel beeinträchtigen ansonsten das Wachstum der Algen. Spülen sie die Mooskugeln einfach, am besten mit Aquariumwasser, aus. Es ist darauf zu achten, die Kugeln nach dem Waschen nicht zu stark auszudrücken. Dies kann die natürliche Kugelform zerstören. Das absinken zum Bodengrund kann dann etwas dauern, da sich die Mooskugel erst wieder mit Wasser vollsaugen muss. Damit sie ihren schönen satten Grünton und die Kugelform beizubehalten, rollen sie die Mooskugel gelegentlich über den Bodengrund. Was die Wasserwerte und die Lichtintensität angeht, sind sie anspruchslos.

Am besten zur Geltung kommen die Mooskugeln im Vordergrund oder Mittelgrund. Hier wirken sie für sich, da andere Pflanzen sie nicht verdecken. Das Besondere an den Kugeln ist, dass sie mit der Platzierung im Wasser frei sind. Dies sorgt, ohne viel Aufwand und Großes um dekorieren, für einen frischen Wind in ihrem Aquarium. Wenn sie mehrere unterschiedlich große Kugeln nehmen, haben sie die Möglichkeit, diese durch verschiedene Anordnung gut in Szene setzen. Mooskugeln lassen sich auch hervorragend teilen. So ist es möglich die Stücke auf Wurzeln oder anderen Dekogegenständen aufbinden. Das Ergebnis ist ein prachtvoller grüner Teppich, der ihrer Wurzel das gewisse Etwas verleiht. Passen sie die Größe und Menge der Mooskugeln der Größe ihres Aquariums an.


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